Technische Info - i-doit

Verwaltungsdatenbank-Tool i-doit

i-doit® CMDB Tool

i-doit pro 1.12 (PHP 7.2 Kompatibilität) bietet erweiterten CSV-Import, vollwertig benutzerdefinierte Kategorien, Ping-Funktionen in IP-Listen, eine Ergänzung für das systematisierte Durchführen regelmäßiger Wartungen und nicht zuletzt eine neue Version des Dokumente-Moduls. Mit Letzterem lassen sich Notfallhandbücher einfach und schnell aus der Dokumentation heraus herstellen.
Configuration Management Database (CMDB) bezeichnet einen Begriff aus der Informatik. Nach der IT Infrastructure Library (ITIL) handelt es sich bei der CMDB um eine Datenbank, welche dem Zugriff und der Verwaltung von Configuration Items dient. Als Configuration Item (CI) werden dabei im IT-Management alle Betriebsmittel der IT bezeichnet. Der Begriff Configuration ist dabei etwas irreführend. Darunter versteht man in diesem Zusammenhang den Bestand und die gegenseitigen Abhängigkeiten der verwalteten Objekte.
Eine CMDB dient dabei zu mehr als nur zur reinen Inventarisierung. Ziel ist, alle Module des Service Support und Service Delivery mit Bezug zu Configuration Items (CIs) zu unterstützen. Dazu können auch organisatorische und kaufmännische Informationen eines CIs gehören, beispielsweise die Benutzer des CI, deren Abteilungen - aber auch Anschaffungs- und Zeitwerte sowie Beschaffungsinformationen und Informationen zum Produkt-Lebenszyklus eines CIs.

Warum CMDB? Ein Leitfaden zur Einführung einer Configuration Management Database

Was ist eine CMDB und wie führt man sie ein?
Geht man von den ITIL Best Practices aus, ist die Configuration Management Database (CMDB) die zentrale Datenbasis des IT-Servicemanagements. Damit ist sie die Grundlage für einen hochwertigen IT-Kundenservice, stabile Systeme und Anwendungen sowie für eine kontrollierte IT-Infrastruktur. Von der CMDB hängen alle ITIL-Prozesse des Service Support und Service Delivery ab, aber auch Prozesse wie z.B. das IT Security Management. Sie können nur dann reibungslos funktionieren, wenn die CMDB aktuelle und akkurate Daten liefert. Warum das so ist und wie man eine CMDB im Unternehmen einführt, davon handelt dieser Wiki-Beitrag.
Darüber hinaus kann Ihnen aber die CMDB als Grundlage für Maßnahmen dienen, die Ihre IT aktiver werden und somit auch wirtschaftlicher agieren lassen. Nehmen wir nur die Personalplanung für die Einhaltung von SLAs, Ressourcen für Release Management oder auch die Durchführung vom Financial Management for IT.

Lohnt sich eine CMDB überhaupt?
Laut Gartner und Forrester kann bereits nach 12-18 Monaten ein Return on Investment (ROI) erzielt werden (Forrester, 2005: IT Asset Management, ITIL, and the CMDB). Außerdem sind Einsparungen von 25 % der Total Cost of Ownership möglich, wenn 3 % des operativen IT Budgets in ein Asset (Configuration) Management investiert werden (Gartner, Predicts 2005: IT Asset Management Adds Value).
Im Gegensatz zu 2005 werden die möglichen Einsparungen heute wohl noch höher sein. Gartner betrachtet nämlich in seinem Konzept die Kosten für einen Service oder ein Configuration Item über die gesamte Lebensdauer hinweg. Zu den tatsächlichen Ausgaben wie z.B. den Anschaffungskosten zählen die Analysten auch die Kosten für Incidents, Problems, Changes, Wartung etc. hinzu und beziehen sie in die Gesamtkosten mit ein. Obiges Zitat bezieht sich demnach auf die Total Costs of Ownership und besagt, dass sie durch den Einsatz einer Configuration Management-Lösung um 25 % reduziert werden können.

OCS-NG/JDisk Discovery Integration

i-doit bringt bereits alles mit, um auf der Datenbasis der technischen IT-Dokumentation auch eine CMDB zu betreiben. Bereits die Dokumentation basiert auf einem Beziehungsmodell, welches dann auch die Grundlage für die Service-Modellierung oder die Visualisierung von Service- und Abhängigkeitsbäumen bildet.
Beziehungen entstehen bereits automatisch beim Dokumentieren von z.B. Verbindungen zwischen Geräten, Software-Zuweisungen, durch Mitgliedschaft in einem Cluster oder die Zuordnung von Assets zu einem Standort. All diese Beziehungen haben eine Gewichtung, so dass in der Regel Abhängigkeitsketten der technischen Infrastruktur entstehen. Darauf aufbauend können logische Beziehungen definiert werden, welche z.B. für die Service-Modellierung notwendig werden.

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Verbindung zum Active Directory

Mit der Möglichkeit Services in i-doit abzubilden, können die dokumentierten Objekte in Bezug zu den geschäftlichen Anwendungen gesetzt werden, zu denen sie ihren Teil beitragen. So besteht beispielsweise ein ERP-System aus verschiedenen Servern und Diensten, die erst im Zusammenspiel einen für Anwender nutzbaren Service bilden. Solche Abbildungen sind die Aufgabe der i-doit Services-Funktionen.
Hier werden die Assets und Komponenten, die für den Service-Betrieb erforderlich sind, unter einer Metaebene vereint, dem Service. Services können hierarchisch angeordnet werden, so dass beispielsweise technische Services wie ein DNS-System auf einer übergeordneten Ebene beschrieben werden und so automatisch als Abhängigkeit für alle darunter liegenden Services definiert sind.

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Objektpakete

ab 389 €
pro Jahr zzgl. USt.
  • i-doit Basisprodukt

  • einzeln oder kombiniert
  • Voraussetzung für Moduleinsatz

Add-ons

ab 189 € 
pro Jahr zzgl. USt.
  • nutzungsabhängige Add-On-Preise
  • von Design bis Security
  • erweiterte Funktionalität

Schulungen

ab 890 €
pro Tag  zzgl. USt.
  • standardisierte Schulungen
  • wir kommen zu Ihnen
  • auf Ihre Bedürfnissen ausgerichtet

Support

ab 589 €
pro Jahr zzgl. USt.
  • Vor-Ort-Service

  •  Fernwartung

  • schnell und kompetent

Autor

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Paris Mallé

Seit mehr als 15 Jahren unterwegs für seine Kunden im adminstrativen IT-Umfeld.

Geschäftsführer Networkers Creating Systems GmbH

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